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Eine Geburt in einem GeburtshausBei einem Geburtshaus handelt es sich um eine von Hebammen selbstständig betreute außerklinische Einrichtung. In Deutschland wurde das erste Geburtshaus Mitte der 1980er Jahre eröffnet, und zwar durch die Lehrhebamme Dorothea Heidorn. Deutschlandweit gibt es derzeit rund 100 Geburtshäuser. In den meisten Geburtshäusern wird dabei ambulant entbunden, und zwar unter der Leitung einer Hebamme. Einige Geburtshäuser bieten aber auch eine stationäre Betreuung für bis zu sechs Tage nach der Geburt an. Die meisten Frauen kehren mit ihrem Kind nach der Entbindung wieder nach Hause zurück. In der Folgezeit werden diese dann von einer Nachsorgehebamme betreut. Da viele Schwangere einer Geburt in einem Geburtshaus eher kritisch gegenüberstehen, bieten Geburtshäuser Informationsveranstaltungen an.
Darüber hinaus auch Kurse für Geburtsvorbereitung. Eine Geburt in einem Geburtshaus stellt eine individuelle Alternative zu einer meist doch mehr oder weniger anonymen Geburt in einem Krankenhaus dar. Der zwischenmenschliche Kontakt zwischen Schwangeren, deren Familie und der Hebamme ist bei einer Geburt in einem Geburtshaus viel intensiver. Ideal ist eine Geburt in einem Geburtshaus für Schwangere, bei denen keine Risikoschwangerschaft vorliegt und bei denen während der Geburt wegen Vorerkrankungen keine Komplikationen zu erwarten sind.
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