Mit dem Wunschkaiserschnitt die Geburt planen geht nicht immer

Den ersten klassischen Kaiserschnitt führte am 25. September 1881 Ferdinand Adolf Kehrer durch. Als weitere Vorreiter auf diesem Gebiet gelten aber auch Hermann Johannes Pfannenstiel und Alfred Dührssen. Dank der Einführung dieser Operationsmethode konnte die Müttersterblichkeit immer weiter gesenkt werden. Auch heute kommt es noch häufig zu derartigen Notoperationen, wenn es während einer natürlichen Geburt zu Komplikationen kommt und das Leben von Mutter oder / und Kind in Gefahr gerät. Ein Kaiserschnitt wird in der Regel aber von Frauenärzten empfohlen, wenn bestimmte Risikofaktoren vorliegen oder das Kind sich noch nicht in Geburtslage befindet.



Viele Schwangere entscheiden sich aber heute auch ganz bewusst für einen Kaiserschnitt. In diesem Fall spricht man von einem Wunschkaiserschnitt. Bei einem derartigen Kaiserschnitt handelt es sich um einen medizinisch eigentlich nicht notwendigen Kaiserschnitt. Während ein Notkaiserschnitt unter Vollnarkose stattfindet und der Vater in der Regel im Operationssaal nicht zugegen sein darf, ist bei einem Wunschkaiserschnitt auch dem Vater gestattet anwesend zu sein. Wahlweise kann dieser Kaiserschnitt dann unter PDA oder Vollnarkose stattfinden. Auch nach einer Kaiserschnittgeburt kann eine Frau bei einer weiteren Schwangerschaft auch eine natürliche Geburt erleben.