Welche Wehen gibt es?

Neun Monate, bzw. 40 Wochen hat sich im Bauch einer Schwangeren sehr viel getan. Die ersten Bewegungen des Kindes hat die werdende Mutter dabei als erste Kontaktaufnahme angesehen. Nachdem der Geburtstermin immer näher rückt, achten die meisten Schwangeren ganz besonders genau, was sich in ihrem Bauch so tut. Die Geburt kündigt sich schließlich mit Wehen an. Als erstes sind die sogenannten Schwangerschafts-Wehen spürbar. Diese Wehen werden auch Übungswehen genannt. Sie treten ca. vier Wochen vor der Geburt auf. Einige Frauen haben diese auch während der gesamten Schwangerschaft. Etwas stärker als diese Wehen sind die Vorwehen. Diese treten in den letzten Wochen der Schwangerschaft auf und dauern bis kurz vor der Geburt und gehen nahtlos in die sogenannten Senkwehen über.



Diese sind schmerzhafter als die Vorwehen und können über Stunden hinweg regelmäßig auftreten. Bei diesen Wehen rutscht das Kind sichtbar tiefer und der Muttermund öffnet sich hierbei. Ab diesem Zeitpunkt sollte die Schwangere die Hebamme rufen für die Hausgeburt oder in die Klinik fahren. Geburtswehen erkennt man schließlich daran, dass diese in zwei- bis dreiminütigen Abständen regelmäßig auftreten und ca. 60 bis 90 Sekunden dauern. Diese Wehen öffnen den Muttermund. Man spricht hier auch von den sogenannten Presswehen.